00

days


00

hours


00

minutes


00

seconds


Tag 1:  Ankommen und Durchatmen in La Paz

Willkommen in der höchsten Hauptstadt der Welt!. Auf 3.800 Metern über dem Meeresspiegel liegt La Paz, eine lebendige, farbenfrohe Stadt, die viel zu bieten hat. Es gibt tausend Dinge zu sehen, von den bizarren Mondlandschaften im „Valle de la Luna“ bis hin zum Museum für moderne bolivianische Kunst, oder beim Schlendern über die bunten Märkte der Stadt. Vielleicht hast du ja Lust La Paz aus Perspektive der vermummten Schuhputzer kennen zu lernen, oder das Zentrum der „Verkehrs-Zebras“ zu besuchen. Oder vielleicht möchtest du auch einfach nur den atemberaubenden Blick über die Dächer der Stadt und die Gipfel der Anden von einem der Aussichtspunkte genießen. Alles ist möglich. Heute bestimmst du dein Tempo.

Tag 2: Drahtseilakt durch die Wolken nach El Alto

Heute führt uns die Spur des fairen Handels in die Schwesterstadt von la Paz, nach El Alto. Dafür nehmen wir das modernste und gleichzeitig spektakulärste Verkehrsmittel Boliviens – die Seilbahn (aus dem Hause Doppelmayr). Oben, in El Alto, haben wir Gelegenheit uns die moderne Architektur der Stadt mit ihrem ganz eigenen, leicht surrealen Stil anzusehen. Inmitten des bunten Treibens der Stadt treffen wir dann Lourdes und Humberto. Sie sind die Vorstandsmitglieder einer Kooperative namens Qhana, Partner der EZA, die Strickwaren aus Alpaka-Wolle für den fairen Handel erzeugen. Sie laden uns herzlich ein, sie selbst, die Organisation und ihre Arbeit etwas näher kennen zu lernen. Dabei dürfen wir den Produzent_innen den einen oder anderen Trick für die gelungene Strickjacke abschauen.

Tag 3: Spektakuläre Talfahrt in das tropische Sapecho

Heute ist der Tag auf den du sicher schon sehnsüchtig gewartet hast: Wir starten auf die Schokoladenstrasse! Der süße Duft von Kakao weist uns den Weg zur Schokoladenfabrik in El Alto, wo wir Nemion und Michel treffen. Jetzt dürfen wir uns erst einmal in Ruhe umsehen und einen Kakao in der Kantine genießen, bevor wir von Chocolatier Andrés durch die Fabrik geführt werden. Ein Highlight neben den vielen schokoladigen Eindrücken ist die atemberaubende Aussicht vom Dach des Fabriksgebäudes. Frei nach dem Motto „What goes up, must come down“, machen wir uns nach der Besichtigung auf ins tropische Tiefland und somit in das Land der Kakaobäuerinnen und Kakaobauern von El Ceibo, also dahin wo die Schokolade wächst. Der Weg führt uns vom eher kargen Hochland durch verschiedene Klimazonen bis in die Tropen, und du wirst sehen, dass du pro Zone mindestens ein Kleidungsstück in deine Tasche packen wirst. Ein faszinierendes Wechselspiel der Landschaften, Farben und Pflanzenvielfalt.

Tag 4: …da, wo die Schokolade wächst

Heute siehst du endlich wo die köstliche El Ceibo Schokolade herkommt. Gleich in der Früh treffen wir uns mit Emilio, der uns durch die Zentrale von El Ceibo in Sapecho führt, und uns dann zur Baumschule begleitet. Dort hast du nicht nur die Gelegenheit alles über die Kinderstube der Kakaobäume zu erfahren, sondern auch die Möglichkeit selbst einen Kakaobaum zu pflanzen. Du wirst überrascht sein, wie viel man über die zarten Pflänzchen lernen kann. Anschließend lädt dich Don Sabino herzlich auf seine Plantage bei Covendo ein, wo du dir die erwachsenen Kakaobäume ansehen kannst. Don Sabino erzählt dir von der Arbeit auf seiner Plantage und freut sich, wenn du selbst Hand anlegen möchtest.

Anschließend machen wir uns auf den Weg zur Kakao-Forschungsstation Sara Ana, wo Don Freddy schon auf dich wartet. Er entführt dich noch auf einen kurzen, abendlichen Spaziergang durch den Schokoladengarten.

Tag 5: Mit allen Sinnen im Schokoladengarten

In Sara Ana möchte man am liebsten den ganzen Tag verbringen, und genau das machen wir heute. Du hast ausreichend Gelegenheit dir in aller Ruhe die verschiedenen Versuchsparzellen und Mini-Kakaoplantagen mit verschiedenen Anbausystemen anzusehen. Don Freddy ist der Mann mit den Antworten, wenn es um Schokolade geht. Er erklärt dir gerne ausführlich alles über die unterschiedlichen Arten des Kakaoanbaus. Abgesehen davon, dass es in Sara Ana viel zu lernen gibt, kannst du die heißen Mittagsstunden für ein erfrischendes Bad im Fluss Beni nutzen, oder einfach eine Weile in der Hängematte abhängen. Wenn du Lust auf ein ganz besonderes Erlebnis hast, gibt es die Möglichkeit eine einzigartige Sensibilisierungs-Führung durch die Plantage zu machen, und die Natur einmal mit allen Sinnen wahrzunehmen – barfuß und mit verbundenen Augen. Agroforestal-Experte Joachim hat diese Führungen für die Kakaobauern der Region ins Leben gerufen, um ihnen das umweltfreundliche Anbausystem näher zu bringen.

Tag 6 & 7:  Natur pur – entlang des Beni durch das tropische Tiefland

Scheiden tut weh, doch die Aussicht auf zwei wunderbare Tage in nahezu unberührter Natur machen den Abschied von Sara Ana etwas leichter. In der Früh erwartet dich Joachim auf jenem Boot, in dem wir in Richtung Rurrenabaque aufbrechen. Vor uns liegen gemütliche Stunden auf dem Wasser und mit etwas Glück entdeckst du ein paar der heimischen Tiere wie Papageien, Affen, Schildkröten, Caymane oder eine der zahlreichen exotischen Vogelarten. Übernachtet wird heute ganz romantisch im Zelt am Flussufer unter einem Himmel voller Sterne, zum Rauschen des Wassers und den Klängen der Urwaldbewohner.

Am nächsten Tag geht es dann weiter mit dem Boot in Richtung Rurrenabaque, wo du wieder festen tropischen Boden unter den Füßen hast.

*Ja nach Wetterlage kann es vorkommen, dass der Weg nach Rurrenabaque auf dem Landweg zurückgelegt werden muss.

Tag 8: Zwischen Hängematte und Urwaldspaziergang

Heute hast du noch einen ganzen Tag im tropischen Tiefland für Dschungelwanderungen oder zum Hängematten-Wettliegen zur Verfügung, bevor es wieder zurück ins Hochland geht. Ein Tag zum Entspannen, Lauschen und Entdecken.

Tag 9: Über den Wolken zu den Gipfeln von La Paz

Ab in den Flieger und auf zu neuen Höhen! Heute kehren wir wieder nach La Paz, und damit auch auf 3.800 Meter über den Meeresspiegel zurück. Nun kannst du das Wechselspiel der Farben und Formen zwischen Hoch- und Tiefland aus der Vogelperspektive betrachten, und Abschied nehmen von den Grüntönen des bolivianischen Tieflandes.

In La Paz hast du nun wieder etwas Freizeit, um dich an die Höhe zu gewöhnen. Vielleicht hast du aber auch Lust, dir die eine oder andere Sehenswürdigkeit anzusehen, oder eine Tour zu machen, die du zu Beginn der Reise nicht geschafft hast. Heute ist deine Chance das nachzuholen.

Tag 10: Unendliche Weiten im Altiplano – von La Paz bis Uyuni

Es steht wieder ein Reisetag auf dem Programm, diesmal auf dem Landweg. Es ist schon ein besonderes Gefühl die unendliche Weite der bolivianischen Hochebene zu durchqueren. Der Weg führt uns nach Oruro und dann weiter mit dem Zug nach Uyuni, jener Stadt, die das Eingangstor zum größten Salzsee der Welt bildet, dem Salar de Uyuni. Hier kannst du dir bei einem Spaziergang die Beine vertreten und den etwas skurilen Ort, der alle vermeintlichen Bedürfnisse der durchreisenden Touristen zu erfüllen verspricht, näher erkunden.

Tag 11: Blau-weiße Unendlichkeit in einem Meer aus Salz

Streng genommen ist der „Salar de Uyuni“ – der größte Salzsee der Welt –  wie der Name richtig sagt ein See und kein Meer. Dem Horizont nach zu urteilen darf man ihn aber sicherlich als Meer bezeichnen.  Überschrift ist heute Programm. Viel Spaß an diesem blau-weißen Tag in einer einzigartigen Natur und der wahrscheinlich größten kreativen Fotokulisse der Welt!

Als Kontrast dazu, statten wir Juan einen kurzen Besuch ab. Er ist einer der wenigen Menschen, die das Gebiet rund um den Salar besiedeln. Die Haupteinnahmequelle war lange Zeit der Salzabbau. Seit Uyuni allerdings zur Ikone des Tourismus in Bolivien geworden ist, wurden die Gäste zur Einnahmequelle. Juans ganzer Stolz ist aber sein Gästebuch, in dem sich in den letzten Jahren tausende Menschen aus aller Welt eingetragen haben. Viele davon, haben auch sein Salz gekauft.

Nachdem die Sonne endgültig von dem in Rosa getunkten Horizont verschluckt wurde, kannst du dich schon auf das nächste Spektakel freuen – den Sternenhimmel über dem Salar, der die Salzkristalle des Sees zu spiegeln scheint, und auf die unendliche Stille des Altiplano.

Tag 12: Surreale Wüstenwelt mit bunten Seen

Was dich heute erwartet ist ein Ausflug in Salvador Dalí’s surreale Bilderwelt in 3D. Die Wüstenlandschaft des Altiplano gilt als eine der vielfältigsten der Welt, und vermittelt in ihrer Schönheit auch auf eindrucksvolle Weise die Kargheit des Hochlandes – jenem Teil des Boliviens, in dem auch viele der Kakaobäuerinnen und Kakaobauern von El Ceibo ihre Wurzeln haben. Lass dich verzaubern und inspirieren. Hier findest du Platz für große Gedanken.

Tag 13: Aus der Einsamkeit in die Fülle der Großstadt

Du hast heute ausreichend Zeit um dich auf dem Weg von Uyuni nach La Paz auf die Rückkehr aus der Einsamkeit vorzubereiten. Du befindest dich auf dieser Strecke schon im Land des gerade als Wunderkorn gehypten Quinua. Tatsächlich ist Quinua eine der ältesten Getreidesorten und wird bereits seit 5000 Jahren, also schon vor den Zeiten der Inka, kultiviert. Im kargen Hochland war und ist Quinua immer noch ein Hauptnahrungsmittel der Hochländer als Lieferant wichtiger Mineralien, und mittlerweile auch ein wertvolles Kulturgut. Aber darüber erfährst du morgen mehr.

Tag 14: Vom bunten Gold der Anden – Quinua

Heute dreht sich alles um das edle Korn – das übrigens auch in der El Ceibo Schokolade verarbeitet wird. Gladys, Vorstandsmitglied von Anapqui, lädt dich herzlich zu sich in die Quinua Kooperative Anapqui ein, um sie und ihre Mitglieder näher kennen zu lernen. Dazu dürfen wir Zeit mit ihr in der Produktionsstätte verbringen, wo sie gemeinsam mit anderen Mitgliedern von Anapqui zur Verfügung steht, um uns alles rund um die Quinua Produktion zu erzählen – auch über die Schwierigkeiten die der weltweite Quinua-Boom mit sich bringt. Auch Anapqui ist bereits seit vielen Jahren Kooperationspartner der EZA, und ihr Quinua ist auch in österreichischen Regalen zu finden. Am Abend geht es zurück nach La Paz, wo du ein letztes Mal auf dieser Reise in das funkelnde Lichtermeer der Stadt eintauchen kannst.

Tag 15: Zurück über den großen Teich

Heute hast du, je nach Flug noch Zeit im Schokoladen-Laden von El Ceibo noch schnell ein paar Kilo Schokoladenvorrat zu besorgen, bevor es zurück über den großen Teich nach Hause geht.

Wetten, dass dich spätestens dann die Sehnsucht nach Bolivien packt, wenn dir die Schokolade ausgegangen ist?

Ankommen und durchatmen

Willkommen in der höchsten Hauptstadt der Welt!. Auf 3.800 Metern über dem Meeresspiegel liegt La Paz, eine lebendige, farbenfrohe Stadt, die viel zu bieten hat. Es gibt tausend Dinge zu sehen, von den bizarren Mondlandschaften im „Valle de la Luna“ bis hin zum Museum für moderne bolivianische Kunst, oder beim Schlendern über die bunten Märkte der Stadt. Vielleicht hast du ja Lust La Paz aus Perspektive der vermummten Schuhputzer kennen zu lernen, oder das Zentrum der „Verkehrs-Zebras“ zu besuchen. Oder vielleicht möchtest du auch einfach nur den atemberaubenden Blick über die Dächer der Stadt und die Gipfel der Anden von einem der Aussichtspunkte genießen. Alles ist möglich. Heute bestimmst du dein Tempo.

Drahtseilakt durch die Wolken

Heute führt uns die Spur des fairen Handels in die Schwesterstadt von la Paz, nach El Alto. Dafür nehmen wir das modernste und gleichzeitig spektakulärste Verkehrsmittel Boliviens – die Seilbahn (aus dem Hause Doppelmayr). Oben, in El Alto, haben wir Gelegenheit uns die moderne Architektur der Stadt mit ihrem ganz eigenen, leicht surrealen Stil anzusehen. Inmitten des bunten Treibens der Stadt treffen wir dann Lourdes und Humberto. Sie sind die Vorstandsmitglieder einer Kooperative namens Qhana, Partner der EZA, die Strickwaren aus Alpaka-Wolle für den fairen Handel erzeugen. Sie laden uns herzlich ein, sie selbst, die Organisation und ihre Arbeit etwas näher kennen zu lernen. Dabei dürfen wir den Produzent_innen den einen oder anderen Trick für die gelungene Strickjacke abschauen.

Spektakuläre Talfahrt in die Tropen

Heute ist der Tag auf den du sicher schon sehnsüchtig gewartet hast: Wir starten auf die Schokoladenstrasse! Der süße Duft von Kakao weist uns den Weg zur Schokoladenfabrik in El Alto, wo wir Nemion und Michel treffen. Jetzt dürfen wir uns erst einmal in Ruhe umsehen und einen Kakao in der Kantine genießen, bevor wir von Chocolatier Andrés durch die Fabrik geführt werden. Ein Highlight neben den vielen schokoladigen Eindrücken ist die atemberaubende Aussicht vom Dach des Fabriksgebäudes. Frei nach dem Motto „What goes up, must come down“, machen wir uns nach der Besichtigung auf ins tropische Tiefland und somit in das Land der Kakaobäuerinnen und Kakaobauern von El Ceibo, also dahin wo die Schokolade wächst. Der Weg führt uns vom eher kargen Hochland durch verschiedene Klimazonen bis in die Tropen, und du wirst sehen, dass du pro Zone mindestens ein Kleidungsstück in deine Tasche packen wirst. Ein faszinierendes Wechselspiel der Landschaften, Farben und Pflanzenvielfalt.

… da, wo die Schokolade wächst

Heute siehst du endlich wo die köstliche El Ceibo Schokolade herkommt. Gleich in der Früh treffen wir uns mit Emilio, der uns durch die Zentrale von El Ceibo in Sapecho führt, und uns dann zur Baumschule begleitet. Dort hast du nicht nur die Gelegenheit alles über die Kinderstube der Kakaobäume zu erfahren, sondern auch die Möglichkeit selbst einen Kakaobaum zu pflanzen. Du wirst überrascht sein, wie viel man über die zarten Pflänzchen lernen kann. Anschließend lädt dich Don Sabino herzlich auf seine Plantage bei Covendo ein, wo du dir die erwachsenen Kakaobäume ansehen kannst. Don Sabino erzählt dir von der Arbeit auf seiner Plantage und freut sich, wenn du selbst Hand anlegen möchtest.

Anschließend machen wir uns auf den Weg zur Kakao-Forschungsstation Sara Ana, wo Don Freddy schon auf dich wartet. Er entführt dich noch auf einen kurzen, abendlichen Spaziergang durch den Schokoladengarten.

Mit allen Sinnen im Schokoladengarten

In Sara Ana möchte man am liebsten den ganzen Tag verbringen, und genau das machen wir heute. Du hast ausreichend Gelegenheit dir in aller Ruhe die verschiedenen Versuchsparzellen und Mini-Kakaoplantagen mit verschiedenen Anbausystemen anzusehen. Don Freddy ist der Mann mit den Antworten, wenn es um Schokolade geht. Er erklärt dir gerne ausführlich alles über die unterschiedlichen Arten des Kakaoanbaus. Abgesehen davon, dass es in Sara Ana viel zu lernen gibt, kannst du die heißen Mittagsstunden für ein erfrischendes Bad im Fluss Beni nutzen, oder einfach eine Weile in der Hängematte abhängen. Wenn du Lust auf ein ganz besonderes Erlebnis hast, gibt es die Möglichkeit eine einzigartige Sensibilisierungs-Führung durch die Plantage zu machen, und die Natur einmal mit allen Sinnen wahrzunehmen – barfuß und mit verbundenen Augen. Agroforestal-Experte Joachim hat diese Führungen für die Kakaobauern der Region ins Leben gerufen, um ihnen das umweltfreundliche Anbausystem näher zu bringen.

… entlang des Beni durch das tropische Tiefland

Scheiden tut weh, doch die Aussicht auf zwei wunderbare Tage in nahezu unberührter Natur machen den Abschied von Sara Ana etwas leichter. In der Früh erwartet dich Joachim auf jenem Boot, in dem wir in Richtung Rurrenabaque aufbrechen. Vor uns liegen gemütliche Stunden auf dem Wasser und mit etwas Glück entdeckst du ein paar der heimischen Tiere wie Papageien, Affen, Schildkröten, Caymane oder eine der zahlreichen exotischen Vogelarten. Übernachtet wird heute ganz romantisch im Zelt am Flussufer unter einem Himmel voller Sterne, zum Rauschen des Wassers und den Klängen der Urwaldbewohner.

Am nächsten Tag geht es dann weiter mit dem Boot in Richtung Rurrenabaque, wo du wieder festen tropischen Boden unter den Füßen hast.

 

*Ja nach Wetterlage kann es vorkommen, dass der Weg nach Rurrenabaque auf dem Landweg zurückgelegt werden muss.

Zwischen Hängematte und Urwaldspaziergang

Heute hast du noch einen ganzen Tag im tropischen Tiefland für Dschungelwanderungen oder zum Hängematten-Wettliegen zur Verfügung, bevor es wieder zurück ins Hochland geht. Ein Tag zum Entspannen, Lauschen und Entdecken.

Über den Wolken zu den Gipfeln der Anden

Ab in den Flieger und auf zu neuen Höhen! Heute kehren wir wieder nach La Paz, und damit auch auf 3.800 Meter über den Meeresspiegel zurück. Nun kannst du das Wechselspiel der Farben und Formen zwischen Hoch- und Tiefland aus der Vogelperspektive betrachten, und Abschied nehmen von den Grüntönen des bolivianischen Tieflandes.

In La Paz hast du nun wieder etwas Freizeit, um dich an die Höhe zu gewöhnen. Vielleicht hast du aber auch Lust, dir die eine oder andere Sehenswürdigkeit anzusehen, oder eine Tour zu machen, die du zu Beginn der Reise nicht geschafft hast. Heute ist deine Chance das nachzuholen.

… durch die unendlichen Weiten des Altiplano 

Es steht wieder ein Reisetag auf dem Programm, diesmal auf dem Landweg. Es ist schon ein besonderes Gefühl die unendliche Weite der bolivianischen Hochebene zu durchqueren. Der Weg führt uns nach Oruro und dann weiter mit dem Zug nach Uyuni, jener Stadt, die das Eingangstor zum größten Salzsee der Welt bildet, dem Salar de Uyuni. Hier kannst du dir bei einem Spaziergang die Beine vertreten und den etwas skurilen Ort, der alle vermeintlichen Bedürfnisse der durchreisenden Touristen zu erfüllen verspricht, näher erkunden.

Blau-weiße Unendlichkeit in einem Meer aus Salz

Streng genommen ist der „Salar de Uyuni“ – der größte Salzsee der Welt – wie der Name richtig sagt ein See und kein Meer. Dem Horizont nach zu urteilen darf man ihn aber getrost als Meer bezeichnen. Überschrift ist heute Programm. Viel Spaß an diesem blau-weißen Tag in einer einzigartigen Natur und der wahrscheinlich größten kreativen Fotokulisse der Welt!

Als Kontrast dazu, statten wir Juan einen kurzen Besuch ab. Er ist einer der wenigen Menschen, die das Gebiet rund um den Salar besiedeln. Die Haupteinnahmequelle war lange Zeit der Salzabbau. Seit Uyuni allerdings zur Ikone des Tourismus in Bolivien geworden ist, wurden die Gäste zur Einnahmequelle. Juans ganzer Stolz ist aber sein Gästebuch, in dem sich in den letzten Jahren tausende Menschen aus aller Welt eingetragen haben. Viele davon, haben auch sein Salz gekauft.

Nachdem die Sonne endgültig von dem in Rosa getunkten Horizont verschluckt wurde, kannst du dich schon auf das nächste Spektakel freuen – den Sternenhimmel über dem Salar, der die Salzkristalle des Sees zu spiegeln scheint, und auf die unendliche Stille des Altiplano.

Surreale Wüste mit bunten Seen

Was dich heute erwartet ist ein Ausflug in Salvador Dalí’s surreale Bilderwelt in 3D. Die Wüstenlandschaft des Altiplano gilt als eine der vielfältigsten der Welt, und vermittelt in ihrer Schönheit auch auf eindrucksvolle Weise die Kargheit des Hochlandes – jenem Teil des Boliviens, in dem auch viele der Kakaobäuerinnen und Kakaobauern von El Ceibo ihre Wurzeln haben. Lass dich verzaubern und inspirieren. Hier findest du Platz für große Gedanken.

Aus der Einsamkeit in die Fülle der Großstadt

Du hast heute ausreichend Zeit um dich auf dem Weg von Uyuni nach La Paz auf die Rückkehr aus der Einsamkeit vorzubereiten. Du befindest dich auf dieser Strecke schon im Land des gerade als Wunderkorn gehypten Quinua. Tatsächlich ist Quinua eine der ältesten Getreidesorten und wird bereits seit 5000 Jahren, also schon vor den Zeiten der Inka, kultiviert. Im kargen Hochland war und ist Quinua immer noch ein Hauptnahrungsmittel der Hochländer als Lieferant wichtiger Mineralien, und mittlerweile auch ein wertvolles Kulturgut. Aber darüber erfährst du morgen mehr.

Vom bunten Gold der Anden – Quinua

Heute dreht sich alles um das edle Korn – das übrigens auch in der El Ceibo Schokolade verarbeitet wird. Gladys, Vorstandsmitglied von Anapqui, lädt dich herzlich zu sich in die Quinua Kooperative Anapqui ein, um sie und ihre Mitglieder näher kennen zu lernen. Dazu dürfen wir Zeit mit ihr in der Produktionsstätte verbringen, wo sie gemeinsam mit anderen Mitgliedern von Anapqui zur Verfügung steht, um uns alles rund um die Quinua Produktion zu erzählen – auch über die Schwierigkeiten die der weltweite Quinua-Boom mit sich bringt. Auch Anapqui ist bereits seit vielen Jahren Kooperationspartner der EZA, und ihr Quinua ist auch in österreichischen Regalen zu finden. Am Abend geht es zurück nach La Paz, wo du ein letztes Mal auf dieser Reise in das funkelnde Lichtermeer der Stadt eintauchen kannst.

Zurück über den großen Teich

Heute hast du, je nach Flugplan, etwas Zeit im Schokoladen-Laden von El Ceibo noch schnell ein paar Kilo Schokoladenvorrat zu besorgen, bevor es zurück über den großen Teich nach Hause geht.

Aber Vorsicht: Es ist wahrscheinlich, dass dich spätestens dann die Sehnsucht nach Bolivien packt, wenn dir die Schokolade ausgegangen ist. Dann freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit dir auf der Schokoladenstrasse!